Musik mit 65 Saiten

Veröffentlicht am 12.07.2018
Die drei Sängerinnen Olena Nikolenko, Natalija Stachiw-Wynnycka, Oksana Kolomiyets und der Geiger Jarema Pawliw (von rechts) erfreuen die Senioren im Innenhof von Haus Falkenstein.

Goldkehlchen singen und spielen für Senioren

 

Kemnath.(jzk) Schöne melodische Musikstücke bekamen die Bewohner des Seniorenzentrums beim Bandura- Konzert mit dem Goldkehlchen- Terzett geboten. Die drei Sängerinnen Oksana Kolomiyets, Natalija Stachiw- Wynnycka und Olena Nikolenko sowie Geiger Jarema Pawliw aus Lemberg in der Ukraine brachten eine Stunde lang nicht nur geistliche Gesänge, Volkslieder und Tänze aus ihrer Heimat, sondern auch klassische Musik und Evergreens aus anderen Ländern zu Gehör. Ihren Gesang begleiteten sie selber auf drei Banduras. „Dieses ukrainische Nationalinstrument ist ein altes Zupfinstrument mit 65 Saiten“, erklärte Altistin Olena Nikolenko. Es erinnere klanglich an ein Cembalo und sei mit der Harfe verwandt. Für ihre Konzerte hat das Terzett nicht nur ukrainische Folklore, sondern auch klassische und zeitgenössische Werke für die Bandura instrumentiert. So sangen und spielten die Goldkehlchen unter anderem „Halleluja“ von Leonard Cohen und „Pie Jesu“ von Andrew Lloyd Webber. Instrumental trugen sie mit dem Geiger „Jesu meine Freude“ von Johann Sebastian Bach, einen feurigen „Csárdás“ von Vittorio Monti, und „Meditation“ von Jules Massenet aus der Oper „Thais“ vor. Mit den Heimbewohnern sangen sie den „Gefangenenchor“ aus der Oper „Nabucco“ von Guiseppe Verdi. Beim schmissigen „Radetzky-Marsch“ von Johann Strauß klatschten viele begeistert mit.

 

Quelle: Der neue Tag / onetz.de

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