Prüfen, Rufen, Drücken - Feuerwehraktionstag mit dem BRK

Veröffentlicht am 27.09.2013
Der aufgebaute Informationsstand passend zur Woche der Wiederbelebung wartet vor dem Feuerwehrhaus auf den Veranstaltungsbeginn
KBR Franz Arnold und KBM Ottmar Böhm (vr) lassen sich die Anwendung von LUCAS 2 vom BRK Ausbildungsleiter Richard Wagner erklären

Eröffnung der Brandschutzwoche der Feuerwehren des Landkreises Tirschenreuth in Bärnau. Herz-Lungen-Wiederbelebung durch die Bereitschaft Bärnau in den Vordergrund gestellt.

 

 

 

 

 

Bärnau Püfen - Rufen - Drücken, so lautet die Aufforderung zur Woche der Wiederbelebung. Diese steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit und soll helfen das Bewusstsein in der Bevölkerung zu schärfen und zum Handeln zu motivieren.

 

 

Nach der offiziellen Eröffnung durch Kreisbrandrat Franz Arnold, dem 1. Bürgermeister der Stadt Bärnau Alfred Stier und den Bärnauer Kommandanten Michael Zintl wurde den Besuchern ein Abwechlungsreiches Programm geboten. Die Feuerwehren der Gemeinde Bärnau, so wie aus Plößberg, Tirschenreuth und der tschechischen Wehr aus Tachov stellten ihre vielseitigen Fahrzeuge aus. Dazu kamen noch der Fahrzeugpark von Dr. Wolfgang Fortelny mit seinen originalgetreu restaurierten Oldtimern, die Bayerische Polizei und das BRK mit einem Rettungswagen und den "Helfer vor Ort Auto" aus Bärnau.

 

Die Funktionsweise einer Brandmeldeanlage konnte im Gerätehaus bestaunt werden. Außerhalb wurde durch die Feuerwehr ein Brand in einer Küche mit einer Fettexplosion simuliert und unter anderem ein Löschaufbau gezeigt.

 

Die Bereitschaft Bärnau griff das Thema der Wiederbelebung ganz nach dem Motto "Reanimation ist einfach. Jeder kann es tun. Jeder kann ein Leben retten." auf.

In einem dafür errichteten Lern- und Übungsbereich mit mehrere Puppen, sowie einer Säuglingspuppe konnte von jung bis alt jeder Fragen über die Reanimation stellen und auch selbst Hand, mit oder ohne Unterstützung eines Defibrillators, anlegen. Zudem wurden die Maßnahmen im Sanitätsdienst bzw. vom Helfer vor Ort zur Atemwegssicherung veranschaulicht.

Als kleines Highlight wurden die weiteren rettungsdienstlichen Maßnahmen und die Reanimation mit einem Wiederbelebungsroboter ausgestellt und erklärt.

 

 

 

 

 

Mit einer Erhöhung der Wiederbelebungsrate durch Laienhelfer direkt vor Ort des Geschehens könnten in Deutschland jährlich ca. 5.000 Menschenleben gerettet werden.

  

 

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