Unentgeltliche Hilfe

Veröffentlicht am 09.01.2018
Die SPD-Fraktionsmitglieder mit den ehrenamtlich tätigen Helfern vor Ort und Notarzt Dr. Wolfgang Fortelny (2. von links, neben BRK-Bereitschaftsleiter und Stadtrat Helmut Zeitler, links) vorm Rotkreuzhaus. Bild: exb

„Helfer vor Ort“ arbeiten ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Der Dienst am Nächsten kostet nicht einmal etwas. Von der SPD-Stadtratsfraktion gab es dafür Anerkennung. Doch die Arbeit läuft nicht immer reibungslos.

 

Waldsassen. (exb) Der traditionelle Besuch zum Jahreswechsel führte die Sozialdemokraten ins BRK-Heim zu den „Helfern vor Ort“ (HvO). Fraktionssprecherin Monika Gerl würdigte die ehrenamtliche Arbeit der HvO sowie den Einsatz von Notarzt Dr. Wolfgang Fortelny. Stadtrat und BRK-Bereitschaftsleiter Helmut Zeitler sprach von 110 Einsätzen im Kalenderjahr 2017 für die HvO.

 

In einer offenen Runde wurde anschließend über Erfahrungen und Probleme bei Einsätzen berichtet. So käme es immer wieder vor, dass in Waldsassen die HvO nicht von der Integrierten Leitstelle Nordoberpfalz (ILS) alarmiert würden, obwohl die Arbeit der HvO unentgeltlich sei. Dies würde in vielen Fällen die Zeit zwischen Alarmierung und dem Eintreffen des eigentlichen Rettungsdienstes überbrücken und verkürzen. „Die schnelle Hilfe der HvO trägt erheblich zum Wohl der Patienten bei“, heißt es in der Pressemitteilung der SPD. Zudem sei es für die ehrenamtlichen HvO demotivierend, dass sie bei Notfällen außen vor gelassen würden. Dr. Wolfgang Fortelny erläuterte, dass es auch weniger Notarztalarmierungen gäbe, sondern oft erst nachalarmiert würde. Zudem begrüßte er es ausdrücklich, wenn er bei einem Notfall bereits einen HvO antreffe.

 

Quelle: Der neue Tag / onetz.de

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